Das Projekt

Das ehrenamtliche Lesehund Projekt
wurde 2008 von Kimberly Ann Grobholz in München gegründet.

Auf Prinzipien und Erfahrungen von R.E.A.D.® (Reading Education Assistence Dogs®) U.S.A. basierend ist Lesehund die führende Organisation für Leseförderung mit Hund in deutschsprachigen Ländern. Die erfahrene Pädagogin und Tierheilpraktikerin hält nicht nur Lesehund Workshops, sondern ist Certified Instructor für R.E.A.D. / U.S.A. und bildet Teams für R.E.A.D./ Germany aus.

Das Lesehund Projekt bietet Schülern die Möglichkeit an, wöchentlich (kostenlos) einem Lesehund vorzulesen. Wenn auch nur in einem Zeitabschnitt von 20 Minuten : die Schüler freuen sich darauf, „ihrem“ Lesehund eine Geschichte vorzulesen, die für ihre Lesefähigkeiten zugeschnitten ist. Der Hundebegleiter ist nur da, um Fragen zu beantworten, um kleine Hilfeimpulse zu geben, um den Lesefluss aufrecht zu erhalten oder um das Kind zu loben, wenn es „seine“ Geschichte – oder vielleicht nur einen schwierigen Satz – bewältigt hat.

Das Lesehund Programm gibt es auch in Büchereien!

Berichte von Eltern

“Meine beiden Söhne kamen in den Genuss ihres Lesehundprojekts. Mein großer Sohn hat als 4. Klässler Tammy im Rahmen des Englischunterrichts vorgelesen und hat es sehr genossen. Mein Zweitgeborener durfte in der 2. Klasse ein Halbjahr lang vorlesen, weil er sehr große Schwierigkeiten beim Lesen hatte. Und ein Wunder geschah: er machte schnell riesengroße Fortschritte und las schon bald flüssig! Vielen lieben Dank für Ihre Initiative!”

“Mein Sohn geht in die 3.Klasse. Er ist begeisterter Lesehunde ‘Fan’! Obwohl das Lesen nicht wirklich seine Stärke ist. Das sagt doch alles! Dadurch hat er Spaß am Lesen bekommen u. vor allen Dingen eine große Portion Selbstvertrauen! Auf diesen Weg möchte ich ihnen ganz herzlich für Ihre Arbeit danken und meinen Respekt für diese wundervolle Idee aussprechen. Mein Sohn freut sich schon, wenn Ihr wiederkommt und ich auch! Großen Dank an Sie und Ihr Team.”

“Am Anfang ihrer Lesehund Zeit konnte meine Tochter in etwa selbst lesen, zeigte jedoch keinerlei Interesse, dies auch tatsächlich selbst zu tun. Privat hat sie gar nicht gelesen.
Im Laufe des Jahres hat dies jedoch immer mehr begonnen und ihr Lesen – wenn wir es denn daheim hören konnten – wurde immer flüssiger und freudiger. Sie begann mit Betonungen und Satzendemarkierung zu lesen und bemüht sich immer, auch die Stimmung des Textes zu erfassen und zu betonen. Mittlerweile liest sie ganze Bücher, wobei sie nicht wirklich eine Leseratte ist. Doch steht sie dem Lesen SEHR positiv gegenüber und liest auch ganz locker anderen vor.
Meine Tochter LIEBT Tammy und ist ungemein stolz, dass sie ihr vorlesen kann und dass sie keine Angst vor ihr, und wie sie sagt – auch nicht mehr vor anderen Hunden hat.”